Immer wieder fängt sich der aufmerksame Blick an Zeugnissen aus vergangener Zeit:

Da ist an erster Stelle das Renaissance-Rathaus zu nennen. Es wurde 1570 gebaut, als Marcus Jordanus (bedeutender Kartograf des dänischen Reichs) über 20 Jahre Bürgermeister seiner Heimatstadt Krempe war.

Kremper Rathaus

An die ehemalige Kremper Festung, die unter der Regie von Johann Rantzau ab 1535 errichtet wurde, erinnert noch heute der Wallrest im Stadtpark mit dem vorgelagerten Burggraben. Heute befindet sich auf sog. Mühlenberg der ehemalige Wasserturm.
Einst war diese Erhebung Teil des 4,5 Meter hohen Festungswalls, der die Stadt umgab. Dort befand sich die Süd-Ost-Bastion. Der Blick vom Berg vermittelt einen guten Eindruck von der Höhe des Bollwerks und der Breite des vorgelagerten Festungs-grabens.

Das Königshaus in der Rathausstraße 18 ist ein langgestrecktes, äußerst schmales Fachwerkhaus. Es wurde schon 1543 in Krempes altem Stadtbuch als "nye huß" erwähnt und ging 1558 in den Besitz von König Christian III. über. Hier soll dieser Quartier bezogen haben, wenn er den Ausbau der Kremper Festung persönlich überwachte.
Besonderes Augenmerk verdienen die handgestrichenen Backsteine, die im Fachwerk in verschiedenen Ziersetzungen angeordnet sind, die bleiverglasten Sprossenfenster und die schöne Barocktür.

Die St.-Peter-Kirche wurde 1828-32 von Friedrich Christian Heylmann (d.J.) im klassizistischen Stil erbaut. Konzipiert wurde das schlichte 3-schiffige Gotteshaus durch Christian Frederik Hansen, den berühmten Oberbaudirektor des dänischen Reichs ("Schinkel des Nordens").
Ähnliche Kirchen errichtete dieser in Husum, Neumünster und Kopenhagen.

St. Peter-Kirche

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